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Sehenswertes

Heimatmuseum Hohenwestedt

im Burmesterhaus

Friedrichstraße 11
24594 Hohenwestedt
Tel.: 04871 / 22-29
Fax: 04871 / 36-36

Museumsverein Hohenwestedt e.V.


1. Vorsitzende: Monika Rockenbach-Freitag

Öffnungszeiten:
Donnerstag und Sonntag: 14.00 – 17.00 Uhr
Feiertags geschlossen
Für Schulen, Vereine, Besuchergruppen auch nach Vereinbarung:
info(at)museumsverein-hohenwestedt.de

Das Museum befindet sich seit 1927 im Burmesterhaus, einem Handwerkerhaus vom Ende des 18. Jahrhunderts, in dem früher auch eine Nebenerwerbslandwirtschaft betrieben wurde. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude wurde 1983 - 1986 vollständig restauriert und unter modernen musealen Gesichtspunkten neu eingerichtet.

Die umfangreiche Sammlung wurde schon 1910 vom Lehrer und späteren Leiter des Heimatmuseums Hans Wilhelm Sierck initiiert.

Thematische Schwerpunkte sind Leben und Arbeiten des Menschen in einem Kirchdorf auf dem mittelholsteinischen Geestrücken bis in unser Jahrhundert hinein.
Dabei machen Großfotos sowie kleine Inszenierungen die Vergangenheit anschaulich und lebendig.

Im Museum finden regelmäßig Ausstellungen zu Kunst, Kultur- und Regionalgeschichte statt. Dazu Ausstellungen zu moderner Kunst in der Ratsgalerie im Rathaus "Am Markt".

Weitere Informationen zur Ratsgalerie Hohenwestedt sowie zu den aktuellen Austellungen finden Sie unter www.ratsgalerie-hohenwestedt.de

Heimatmusem Hohenwestedt
© Fotoclub Hohenwestedt

Peter-Pauls-Kirche, Lindenstraße

Weihe 1769, 3. Kirchenbau an derselben Stelle.

Errichtet als Saalkirche, nach dem großen Brand von 1768, vom königlichen Kirchenbaumeister Johann Gottfried Rosenberg aus Schleswig in klassisch schlichten Spätbarockformen.

Geschweifter Turmhelm, sog. „Welsche Haube“ wird zum Wahrzeichen Hohenwestedts.

Sandsteinportal vom Eutiner Hofbildhauer Joh. Georg Moser gestaltet. Die Kartusche über dem Portal zeigt das bekrönte Monogramm des dänischen Königs Christian VII in dessen Regierungszeit der Bau fällt. (1749 – 1808)


Ehem. Kirchspielvogtei, Lindenstraße, Ecke Bahnhofstraße

früher Sitz des Kirchspielvogtes vom königlich dänischen Amt Rendsburg. Nach dem Brand (1768) 1769 wieder aufgebaut. Nach Brand in den 1990er Jahren rekonstruiert. Sehenswert Kartusche im Mittelgiebel mit Initialen Frederik VI (1808-1815) sowie die erhalten gebliebene Mitteltür im Rokoko-Stil.


Muschelhaus Hohenwestedt
© Fotoclub Hohenwestedt

Muschelhaus, Lindenstraße u. Schalenstein

1901 ließ der Muschelsouvenierhersteller Detlev Hauschildt das Haus im Stil der Zeit modernisieren und die Fenster, Türen und Hausecken mit den Muscheln verzieren, die er im Hamburger Hafen aufkaufte und zu Souveniers weiterverarbeitete. Daher vom Volksmund „Muschelhaus“ genannt. Schon im Januar 1892 ließ er vor seinem Haus den sogenannten Schalenstein aufstellen. Dabei handelt es sich um einen vorgeschichtlichen Opferstein mit von Menschenhand gefertigten Vertiefungen zur Aufnahme von Blut der Opfertiere.


„Utroper“, Am Markt 15, vor dem Rathaus

Bronzeplastik von Siegfried Assmann, 1991.

Die Statue erinnert an die lange Tradition des Ausrufers in Hohenwestedt, der amtliche Nachrichten sowie sonstige Veranstaltungen im Ort ausrief.

Letzter „Utroper“ war Johannes Kruse (Statue nach seinem Foto im Museum gearbeitet), der bis zum Ende der zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts sein Amt ausübte.


Hohenwestedt Ochsentränke

„Ochsentränke“, Lindenstr., Ecke Wilhelmstr.

Brunnenplastik von Siegfried Assmann (1992) in Bronze und Granit.

Soll an die großen Ochsendriften erinnern, wovon eine Trasse von Dänemark an die Elbe, durch Hohenwestedt führte, wobei unser Ort ein beliebtes Etappenziel auf dem Weg von Rendsburg über Itzehoe nach Wedel war.


Die Hohenwestedter Schützengilde von 1836 informiert:
Das Ehrenmal


Zum Gedenken an die Gefallenen beider Weltkriege aus dem Kirchspiel Hohenwestedt.

Kreisförmige Anlage aus Feldsteinen auf angeschüttetem Hügel mit zwei Treppenaufgängen und 16 Pfeilern. Die Tafeln tragen die Namen der Gefallenen der 16 Gemeinden des Kirchenspiels.

Entwurf vom Berliner Kaiserlichen Gartenbaudirektor Albert Brodersen aus Verbundenheit zu seiner Wahlheimat Hohenwestedt und zum Andenken an seinen gefallenen Sohn.

14.09.1920
Baubeginn nach Verpflichtung zur Eigenleistung durch die beteiligten Gemeinden.

09.02.1921
Anpflanzung einer Doppeleiche als Symbol für Schleswig-Holstein im Zentrum der Anlage.

03.07.1921
Feierliche Einweihung des Ehrenmals im Beisen Albert Brodersen.

24.07.1955
Einweihung des Gedenksteins für die Gefallenen und Vermissten des 2. Weltkrieges im Zentrum des Ehrenmals; Granitsockel mit Eichenkranz nach Entwurf von Alwin Blaue, Kiel.

www.hohenwestedter-schuetzengilde.de