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Aktuelle Projekte

Das Städtebauförderprogramm ist auf einen langen Zeitraum angelegt, so dass die einzelnen Themenbereiche und Projekte nach und nach und gemäß den Vorstellungen der Gemeinde abgearbeitet werden können.

Die Gemeindevertretung Hohenwestedt hat auf Basis der Vorbereitenden Untersuchung erste Prioritäten festgelegt, die nunmehr gemeinsam mit dem ausgewählten Sanierungsträger vorbereitet werden sollen.
Dazu zählt die Schaffung eines fußläufigen Schulwegs vom Bahnhof ins Schul- und Sportzentrum über das Gelände des Stadions und dem entsprechenden Anschluss an die Rektor-Wurr-Straße. Parallel soll auch die Überplanung des Bereiches Marktplatz begonnen werden, die auch eine überarbeitete Anbindung an den „alten“ Ortskern in der Lindenstraße/Wilhelmstraße/Friedrichstraße vorsieht. Parallel wird eine Machbarkeitsstudie initiiert, um zu prüfen, ob eine Verlegung des ZOBs an den jetzigen Bahnhof denkbar ist, um an dieser Stelle ein modernes ÖPNV-Zentrum zu schaffen. Auch die Ertüchtigung und Weiterentwicklung der Sportstätten "Stadion Rektor-Wurr-Straße" und "Wilhelmshöhe" soll begonnen werden.


Neugestaltung Sportplatzanlagen "Stadion Rektor-Wurr-Straße" und "Wilhelmshöhe"

Die Gemeinde Hohenwestedt hat am 18.04.2019 einstimmig beschlossen, im Rahmen des Städtebauförderprogramms auch die Ertüchtigung und Weiterentwicklung der beiden gemeindlichen Sportanlagen "Stadion Rektor-Wurr-Straße" und "Sportplatz Wilhelmshöhe" zu planen. Mit der Planung wurde das Büro Siller Landschaftsarchitekten aus Kiel beauftragt.

Um dieses Projekt für die weitere Beschlussfassung vorzubereiten, hat sich ein gemeindlicher Arbeitskreis gebildet, der erstmals am 20. Mai 2019 getagt hat. Hier wurde das konkrete Vorgehen vorgestellt und beraten. Zur Einbringung weiterer Expertise sind am selben Abend die Nutzergruppen (Schulen, Sportverein, Reit- und Fahrverein) eingeladen gewesen. Gemeinsam wurden die bisherigen Grundüberlegungen aus dem bestehenden "Zukunftskonzept Daseinsvorsorge" und der darauf aufbauenden "Vorbereitenden Untersuchung" konkretisiert und weiterentwickelt. Das Protokoll mit der Auflistung aller Punkte finden Sie hier

Um diese Ideensammlung auf noch breitere Füße zu stellen, wurde darüber hinaus eine breit angelegte Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt.

Am Samstag, dem 25. Mai 2019 um 14:00 Uhr lud die Gemeinde zu einer öffentlichen Bürgerwerkstatt in das Sport- und Jugendheim (Rektor-Wurr-Straße 1-3) ein. Hier konnten alle interessierten Bürger/innen, auch Kinder und Jugendliche, ihre Ideen einbringen. Das Protokoll zu dieser Veranstaltung finden Sie hier

Die eingebrachten Ideen wurden durch das beauftragte Planungsbüro gesichtet und bearbeitet. In einer öffentlichen Abschlussveranstaltung am 17.06.2019 um 18:30 Uhr (Sport-und Jugendheim) wurden diese Skizzen noch einmal mit einer großen Gruppe Interessierter aus der Gemeinde und dem Umland besprochen und als gelungene Arbeitsgrundlage empfunden. Kleinere Ergänzungen und Änderungen wurden aufgenommen und Favoriten aus den dargestellten Alternativen ausgewählt. Das Protokoll zu dieser Sitzung finden Sie hier.

Parallel zu den öffentlichen Veranstaltungen gab es eine aufsuchende Beteiligung mit Wunschbaumplakaten, die an öffentlichen Standorten mit entsprechenden Erläuterungen angebracht wurden. Auch diese Ergebnisse fließen in die Planungen ein. Das Protokoll zu den Wunschbaumplakaten folgt.

In einer 2. Sitzung des Arbeitskreises am 24.06.2019 wurden letzte Problemstellungen in den favorisierten Alternativen diskutiert und dem Planer für die weiteren Detailarbeiten mit auf den Weg gegeben. Das Protokoll zur zweiten Arbeitskreissitzung finden Sie hier.

Im Nachgang zu dieser Veranstaltung hat auch die Schülervertretung der Schule Hohe Geest die Ergebnisse einer Schülerumfrage eingebracht, deren Inhalt sich nahezu komplett in den Entwürfen wiederfindet. Das Protokoll dazu finden Sie hier.

Das beauftragte Planungsbüro wird die dargestellten Entwürfe nunmehr detaillierter planen und auch mit Kosten hinterlegen. Vorgesehen ist, dass im Herbst zunächst noch eine weitere Sitzung des Arbeitskreises tagt und dann die Ergebnisse in den gemeindlichen Gremien öffentlich dargestellt werden.


Neugestaltung Marktplatz Hohenwestedt

Städtebaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb Ortsmitte Hohenwestedt

Im Rahmen der Städtebauförderung soll auch der Marktplatz der Gemeinde Hohenwestedt als wichtiges Versorgungszentrum für die Region ausgebaut und zukunftsgerecht entwickelt werden. Dazu sind in einem ersten Schritt alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Hohenwestedt und der Umlandgemeinden herzlich aufgerufen, ihre Ideen dazu einzubringen. Ganz bewusst sind alle Altersklassen, Nutzergruppen, Anwohner und aufgefordert, an diesem Entwicklungsprozess teilzunehmen und grundlegende Gedanken einzubringen. Auf Basis dieser Veranstaltung wird dann eine Wettbewerbsaufgabe formuliert, die in einem europaweiten Planerwettbewerb mündet, auf dessen Ergebnissen dann die weitere Entwicklung des Marktplatzes vorangetrieben wird. 

Am Mittwoch 21.11. fand dazu eine öffentliche Bürgerbeteiligung im Sport- und Jugendheim satt.

Die Bürgerinnen und Bürgern Hohenwestedts und des Umlands haben auch im Nachgang zu dieser Veranstaltung bis zum 13.01.2019 die Möglichkeit gehabt, sich online zu beteiligen. Den entsprechenden Link finden Sie hier - Online-Beteiligung Marktplatz

Derzeit wird durch den Wettbewerbsbegleiter die Wettbewerbsaufgabe formuliert. Nach Fertigstellung soll sie gemeinsam mit der AG Marktplatz der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert werden. An diesem Termin sollen nochmals alle Nutzergruppen die Möglichkeit erhalten, zu den geplanten Inhalten Stellung zu beziehen. Dies ist für die zweite Jahreshälfte 2019 angedacht.

 

 


Freibad Hohenwestedt

Am 29.April 2013 wurde durch das Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein das Freibad als vorgezogene Maßnahme im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Kleinere Städte und Gemeinden“ grundsätzlich genehmigt und ist die erste Maßnahme, die seitens der Gemeinde umgesetzt werden soll.

Um das Freibad Hohenwestedt nicht nur technisch und baulich zu sanieren, sondern auch bedarfsgerecht und barrierefrei für die Zukunft zu gestalten, hat die Gemeinde Hohenwestedt gemeinsam mit der Firma balneatechnik und einem gemeindlichen Arbeitskreis ein umfangreiches Nutzungs- und Sanierungskonzept erstellt. Nach Abschluss der Beratungen der Arbeitskreis wurde das Konzept auch in einer weiteren Sitzung gemeinsam mit der Planerin der Öffentlichkeit vorgestellt und weitere Meinungen der Bürgerinnen und Bürgern aus Hohenwestedt und dem Umland aufgenommen.
Die Gemeindevertretung hat dieses Nutzungs- und Sanierungskonzept als Grundlage der weiteren Planungen für die Entwicklung des Freibades genutzt.

Planerwettbewerb Freibad

Um die erarbeiteten inhaltlichen Grundlagen in einen Plan münden zu lassen, ist im Rahmen des Städtebauförderprogramms ein EU-weiter Planerwettbewerb ausgeschrieben gewesen. Mit der Begleitung dieses Wettbewerbs hatte die Gemeinde das Büro Richter – Architekten und Stadtplaner aus Kiel beauftragt.

Dieser Wettbewerb begann mit der Veröffentlichung Ende Juli 2016 und durchlief dann mehrere Phasen In der Bearbeitungsphase fand u.a. ein Pflichtkolloquium in Hohenwestedt statt, an dem alle aufgeforderten Planer verbindlich teilnehmen mussten, um sich vor Ort ein Bild vom Freibad selbst und der Gemeinde Hohenwestedt im Ganzen zu machen.  

Nach der Bearbeitungsphase hat dann ein Preisgericht im Januar 2017 die eingegangenen Beiträge begutachtet, bewertet und einen Entwurf als Sieger ausgewählt. Dieser Entwurf wurde in verschiedenen Terminen bereits der Öffentlichkeit präsentiert und zur Diskussion gestellt. Auf dieser Basis erfolgt die konkrete Ausschreibung der Leistungen und die abschließende Prüfung durch den Fördergeber.

Inzwischen haben verschiedene Planungsgespräche mit den beuaftragten Unternhemen Lehmann Architekten (Hochbau), Möller + Meyer  (Schwimmbadtechnik) und w+p-Landschaften (Landschaftsarchitekt) stattgefunden. Im Anschluss an die Badesaison 2017 werden letzte ergänzende Untersuchungen vorgenommen, auf deren Basis die konkrete Planung und der Förderantrag erstellt werden sollen. Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass das Hohenwestedter Freibad auch in der Saison 2018 noch einmal seine Pforten öffnen wird. In der Zwischenzeit werden die Vorbereitungen so zügig vorangetrieben, dass mit den Abrissarbeiten an den abgängigen Beckenkörpern im Herbst 2018 begonnen werden kann. In 2019 sollen dann die Bauarbeiten  stattfinden, so dass das Bad zur Saison 2020 in neuem Glanz erstrahlen soll.

Am 21.03.2017 fand unter reger Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern aus Hohenwestedt um Umland im Rathaus die Vorstellung der Ergebnisse des Planerwettbewerbs im Rathaus statt. Dort wurden nicht nur die Wettbewerbssieger gekürt, sondern die abwesenden Planer stellten auch noch mal ihre Entwürfe der Öffentlichkeit vor und Fragen des Publikums wurden entsprechend aufgegriffen und erläuert. Bis zum 21. April waren alle Wettbewerbsbeiträge in einer öffentlichen Ausstellung ausgestellt und konnten dort von jedermann zu den Öffnungszeiten des Rathauses eingesehen werden. Auf Basis des Siegerentwurfes werden nun die weiteren Planungen und Vorbereitungen für die Neugestaltung vorgenommen.

Die Badesaison begann etwas später als erwartet erst am 14. Mai. Wie in den Vorjahren traten bei der Herrichtung des Bades wieder größere technische und bauliche Schwierigkeiten auf. Darunter ein großer Folienriss, der sich erst nach der Befüllung des Beckens auftat und der die Eröffnung des Bades um etwa zwei Wochen verzögerte. Während der Saison lief der Betrieb weitgehend reibungslos und die Badegäste können sich noch bis zum Saisonende Anfang September wieder in das kühle Nass begeben.

Trotz aller technischen und baulichen Schwierigkeiten wird das Bad auch in der Saison 2018 letztmalig öffnen. In 2019 wird dann mit der umfassenden Sanierung begonnen werden, die zur Saison 2020 abgeschlossen sein soll. Nach dem bislang geltenden Zeitplan bleibt das Bad in 2019 ein Jahr geschlossen.

Aktuell

Die letzte Freibadsaison des Bades ist nunmehr seit Herbst 2018 beendet. Laut der aktuellen Abstimmung mit dem Fördergeber war mit dem Förderbescheid Anfang 2019 zu rechnen. Erst danach kann auch die Bauphase starten. Planer und Gemeinde hatten dazu einen detaillierten Zeitplan erarbeitet, der die Arbeiten am Freibad genau und eng taktete. Als Ziel war vorgegeben, das Freibad dann im Sommer 2020 in neuem Gewand zu eröffnen. Das Projekt ist derzeit aufgrund personeller Probleme der Prüfinstanzen mit  Verzögerungen behaftet. Die technische Prüfung durch die GMSH (Gebäudemanagement Schleswig-Holstein) soll nunmehr im Mai abgeschlossen sein. Danach soll der vorzeitige Maßnahmenbeginn mit den Abrissarbeiten an den alten Becken beginnen. 

Seit dem 29.05.19 liegt nunmehr die Erlaubnis zum vorläufigen Maßnahmenbeginn vor. Mit dem zum Abriss vorgesehenen Unternehmen wird aktuell der schnellstmögliche Beginn der Abrissarbeiten sondiert. Sobald dieser feststeht, wird auch der neue aktualisierte Zeitplan für die Maßnahme erstellt werden können. Da nach dem aktuellen Bescheid zur Genehmigung des Maßnahmenbeginns mit einem höheren nicht förderfähigen Anteil der Gesamtkosten auszugehen ist, beschäftigten sich die Gremien der Gemeinde Hohenwestedt parallel noch einmal mit dem weiteren Vorgehen. Die Gemeindevertretung ist dem Vorschlag nunmehr mit dem Bau zu beginnen, einstimmig gefolgt.

Aktuell werden die entsprechenden Aufträge an die ausgeschriebenen Unternehmen vergeben. Mit einem Abrissbeginn ist nach jetzigem Kenntnisstand Mitte Juli zu rechnen. Parallel erstellt das Planungsbüro mit den beteiligten Firmen einen aktualisierten Zeitplan. Die Auswirkungen des verspäteten Baubeginns auf den Zeitplan werden sich definitiv auf die geplante Badesaison 2020 auswirken. Sobald konkrete Daten bekannt sind, wird der neu gestaltete Zeitplan an dieser Stelle und auch medial bekannt gegeben.