Fußläufige Verbindung Bahnhof–Schul- & Sportzentrum

Vorbereitende Untersuchung

In die Vorbereitenden Untersuchung wurde das Projekt  „Neuanlage Fußweg: Vom Bahnhof zur Schule Geest“ eingebracht.

Grundidee aus dem Zukunftskonzept Daseinsvorsorge ist es, eine sichere Wegeverbindung aus dem Bereich des Bahnhofes in das Schul- uns Sportzentrum für die erheblichen Schülerverkehre zu schaffen. Schon jetzt wird diese Abkürzung auf unbefestigten Flächen genutzt. Diese soll ausgebaut und als zusätzliche Wegeverbindung etabliert und das ÖPNV-Zentrum und der südliche Ortsbereich auf diese Weise besser an die Schul- und Freizeiteinrichtungen im Bereich der Rektor-Wurr-Straße / Parkstraße / Wilhelmshöhe angebunden werden.

Umfragen unter den Schüler*innen der Schule Hohe Geest ergaben zusätzlich, dass sich die Fahrschüler*innen diesen Weg als bevorzugte Verbindung wünschen würden.

Projektschritte

Mit der Planung des Projektes wurde nach erfolgter Ausschreibung 2018 das Büro w²-Ingenieursgesellschaft aus Hohenwestedt beauftragt.

Um eine möglichst kurze Verbindung vorzuplanen und den Bereich der Sportanlage des Stadions nicht zu durchschneiden, wurde eine Variante erdacht, die von der ursprünglichen Idee einer Wegeführung im südlichen Bereich abwich.

Die neue Wegeverbindung sah gemäß den Entwürfen des Büros einen Verlauf vom Bahnhof am Barmer Teich vorbei und direkt östlich der Wohnbebauung der Barmstraße vor, die dann direkt an die Parkplatzanlage im Bereich der Rektor-Wurr-Straße anbindet.

Die entsprechenden Planentwürfe finden Sie hier:

Aufgrund der enormen Höhenunterschiede hätten aufgrund der gewünschten und erforderlichen Barrierefreiheit zahlreiche Rampen und Versprünge eingebaut werden müssen. Gemeinsam mit den nicht leichten Wegeführungen im Bereich der Bahnanlagen und des Barmer Teiches führte dies zu einer Kostenschätzung von über 600.000 €, die das geschätzte und gewünschte Volumen aus der Vorbereitenden Untersuchung (200.000 €) deutlich übertraf.

In den Beratungen des Bau- und Umweltausschusses vom 10.09.2018 wurde beschlossen, die Planungen auf dieser Basis fortzuführen. Insbesondere die Querungen im Bereich des Bahnhofes müssen dabei noch näher betrachtet  werden. In der Sitzung vom 05.03.19 wurden dazu ergänzende Ideen vorgestellt und beraten. Zudem soll im Rahmen der Sportstättenplanung geprüft werden, ob es eine sinnvolle Alternativvariante zum bestehenden Entwurf gibt, die sich funktional und gestalterisch in die Sportanlage integrieren lässt.

Parallel zur  Beschlussfassung zum Projekt Sportstätten  soll hier ein abschließendes Vorgehen beraten werden. Damit ist nach derzeitigem Sachstand in 2021 zu rechnen.